... das einzige, was mich hielt
war die beim Aufgehen ertappte Sonne.
Ihre
von den Wolken, die müde und froh von der Nachtschicht kamen
freigelegten
schrägen
Strahlen
wärmten meine Hände (die nicht wussten, was sie schreiben sollten),
glätteten meine Stirn.
Zutieftst von Ihr verstanden,
lächelte ich der Sonne entgegen.
—
Beim Aufräumen meiner Mailbox fiel mir dieses frühe Werk in die Hände. Damals ging der Autor noch zur Schule und setzte sich täglich den heftigsten Widersprüchen aus. Vom Schulbesuch lässt er zwar mittlerweile ab, was leider aber nicht heißt, dass es in seinem Alltag keine Widersprüche mehr gäbe…
Jedenfalls wünsch(t)e ich der Leserschaft, hoffentlich in aller Ruhe gefrühstückt zu haben, um einen schönen und damit angemessenen Tagesanfang gelebt zu haben. Nicht so die Narrei in der Bildungsanstalt. Lieber Slow Food.


