anfangen + glauben

„Anfangen“ ist eigentlich schon das Haupt-Stichwort. Für mich bedeutet Glaube, sich immer wieder neu dem Gedanken einer unendlichen Größe zu öffnen. Diese Größe erkenne ich in Gott, dessen Mächtigkeit ich zwar weit über (menschliche) Standards unserer Erde hinaus ansetze, der mir aber gleichzeitig zu jeder Zeit so nah ist, wie niemand sonst.

Ich selbst sehe den Grund meines Glaubens nicht in der berühmten Frage nach dem Sinn des Lebens, sondern zuerst in der Frage, an wen ich meine Dankbarkeit über diese Welt richten kann. Ich habe mich also eingelassen auf das manchmal zeitlose Erleben/Spüren einer tiefen Dankbarkeit, die mich bei erklärlichen und unerklärlichen Wundern oder Schönheiten unseres Lebens seit früher Zeit immer wieder erfüllt.
Die Antwort darauf fand ich in der Erfahrung, dass Gott in seiner unnachahmliche Art mir immer wieder Kraft gegeben hat, Gutes anzufangen. Den Rest des Beitrags lesen »

Wie ich Gott kenne(nlernte)

Sobald ich mir Zeit nehme für ihn, hilft er mir und was ich erst recht nicht begreifen kann: Er hat alle Zeit der Welt, ist immer ausgeschlafen und spricht zu jeder Tageszeit mit einer so ruhigen, weisen Art, wie man sie sonst näherungsweise von Filmszenen vor Sonnenuntergängen kennt.

Ich glaube, er hat gute Kontakte und weiß fast alles von mir und immer wieder habe ich das seltsame Gefühl, dass er befähigt ist, mir das Gefühl einer tiefen Vollkommenheit zu schenken. Häufig spüre ich seine Anwesenheit in der Natur und bekomme dabei das Gefühl, als wenn er mir eine Eintrittskarte für ein Eintauchen in den Park schenkt, den er eigenhändig pflegt.

Kein anderer Mensch konnte mir bisher soviel Mut zusprechen, Dinge anzufangen. Obwohl meine Sorgen so lächerlich klein erscheinen neben den Großartigkeiten unserer Welt – die er mir gerne und manchmal so zeigt, als wäre er dafür verantwortlich – muss ich mich bei ihm dafür nie schämen. Vielleicht, weil sein Interesse an mir eigentlich häufig weitergeht, als mein eigenes. Man könnte spätestens jetzt natürlich aufmerksam werden, was in diesen Typen gefahren ist, dass er sich so für mich interessiert. Aber erstens hab ich eher das Gefühl, dass etwas in m i c h gefahren ist und zweitens bin ich nicht der einzige, bei dem das so ist.

Wovon dieser Herr lebt ist mir zwar schleierhaft, zumal ich wie eingangs erwähnt nichts bezahlen muss für seinen Service mit der Motivation und so weiter, aber einige Eigenschaften teilt er 1:1 mit der Natur: Den Rest des Beitrags lesen »

God bless You, hey..

Der Herr segne dich. .. behüte dich.. lasse sein Angesicht leuchten über dich .. und der Herr sei dir gnädig. [Lied/Bibelvers]

Angelehnt an Lieder wie dieses erinnere ich dich freundlichst an die Freude, Coolheit und Gnade Gottes;
seine Stärke, bedingungslose Liebe (ja, bedingunslos – auch wenn wir es nicht begreifen können.) und vor allem unsere Pausen und Lücken überbrückende Zusage einer nächsten Wirklichkeit – anders als wir sie uns selbst mit Geld und anderen Traditionen vorgaukeln.

Beachte den Moment deiner natürlichen Freude (ich meine damit das unbeschreibliche und gute Gefühl gewisser Sitationen/Gedanken) und erlebe durch diese Annäherung an die wahren Bedürfnisse von uns Menschen schon hier/jetzt die Freiheit – auch von unnötigen Sorgen.

Ich wünsche dir entsprechende Sichtweisen bei problematischen Augenblicken auf deiner Reise von ganzem Herzen.

Veröffentlicht in Glaube, Religion. Schlagworte: , , , , , , . 1 Kommentar »

ökologische Macht – Anspruch und Begriff

Freunde,
die Lage ist ernst. Vor einem guten Jahr las ich folgende Meldung: „Deutschland wird Öko-Großmacht„!

Ohne falsche Bescheidenheit möchte ich diesen Anspruch sowie seinen Ausspruch kritisieren. Und zwar mit einer scharfen Öko-Kritik:
Es gibt in ökologischen Sozial-Systemen keine Großmacht. Das wäre unlogisch – und schon gar nicht öko!

Eine Großmacht innerhalb menschlicher Bezüge definiert sich doch als stärkste Kraft, die totalitär auftritt und eben der betroffenen Gesellschaft  [hier: Die BRD auf internationaler Ebene] absolute Gesetze vorgibt, ja aufzwingt.
Sei es durch physische Gewalt (Mord, Hunger..), psychische (gezielte Zersprengung gewohnter sowie geliebter Beziehungen, Schändigung & Demütigung..) oder indirekte Attacken über Geld- und Warenwirtschaft. Den Rest des Beitrags lesen »

Religion „oder“ Ethik?

Nur mal so ein kurzes Statement zu dieser Streitfrage, über die zumindest in Berlin heftig diskutiert wird. Und schon viel zu lange:

Was für eine kontraproduktive und widersprüchliche Idee, ethische Werte oder religiöse Orientierung in einem Pflichtfach zu unterrichten!
Die Schüler müssen stattdessen aus eigenem Antrieb sich mit diesen Tugenden auseinandersetzen in dafür freigeräumten Wochenstunden. Am Besten durch Eigeninteresse, Erkenntnis der Notwendigkeit und vor allem über die Freude am gemeinsamen Genuss ethisch geprüften Verhaltens. Wenn das Fach oder entsprechende Kurse gut sind, also durch motiverte Arbeit auf beiden Seiten gekennzeichnet sind, wird der Zulauf interessierter und damit überhaupt erst offener Schüler schon passieren. Dessen bin ich mir genauso sicher, wie der Prognose, dass die Leute, die im Religionsunterricht lautstark assoziale, respektlose, lebensverachtende, egoistische und sonstige verfehlte Kommentare geben und in den 45 Minuten eine reine Vergnügung sehen, sowieso nichts von dem Stoff an sich persönlich heranlassen. Wozu all der Frust? (Bei Lehrern übrigens genauso wie bei den ernsthaft interessierten Schülern.) Den Rest des Beitrags lesen »

Gott für alles danken

Zur Zeit beschäftige ich mich mit einigen Freunden mit dem (in der Bibel zu lesenden) Auftrag, Gott für alles zu danken. Das kann manchmal sehr schwierig sein. Angesichts der Frage, wie dieser Vorschlag mit Aufrichtigkeit bzw. Ehrlichkeit zu erfüllen ist, habe ich mir folgende Gedanke dazu gemacht, WAS danken in solchen Situationen bedeuten kann.

Natürlich empfinden wir für viele Gegebenheiten alles andere als (grenzenlose) Dankbarkeit. Es passieren immer wieder Dinge, die wir uns nie erklären können und immer für sinnlos halten.
Wenn wir aber VERSUCHEN, Gott auch für diese Dinge zu danken, muss das nicht bedeuten, dass wir entgegen unser eigentlichen Überzeugung froh oder zufrieden sein müssen.
Indem wir aber IHM unseren Dank aussprechen, können wir ihm die Verantwortung übertragen, in der Überzeugung, dass er Gutes für uns will.
Den Rest des Beitrags lesen »

Neuer Rundbrief demnächst raus!

U-Botschaft.Rundbrief >>>

..wird in plakativen Lettern auf der Titelseite der PrintOut-Version der U-Botschaft prangen.

Mit diesem Projekt werden schwerpunktmäßig selbst verfasste Artikel veröffentlicht – später hier herunterzuladen, ab jetzt in Form eines Email-Newsletters zu abonnieren. [carrion_crow ätt solargeneration punkt de] Zur Not werde ich selbstverständlich auch Exemplare per Post verschicken.

Es werden die gleichen Themen behandelt wie auf diesen Seiten, die auch weiterhin (bzw. hoffentlich bald mal richtig) gepflegt werden. Einige Inhalte (zB Bilder) wird es auch nur hier geben. Falls ihr* nicht nur wegen des Links zur Deutschen Bahn hier seid, habt bitte etwas Geduld und lasst euch nicht von der momentanen Kümmerlichkeit des vorliegenden Projektes vom Warten abhalten. Vergisst mich und meine Seite nicht.. buhuu…


* „ihr“: bei aktuell über dreitausendeinhundertsechsundsiebzig Seitenaufrufen habe ich mir ein Plural gestattet.. ;-)