„Anfangen“ ist eigentlich schon das Haupt-Stichwort. Für mich bedeutet Glaube, sich immer wieder neu dem Gedanken einer unendlichen Größe zu öffnen. Diese Größe erkenne ich in Gott, dessen Mächtigkeit ich zwar weit über (menschliche) Standards unserer Erde hinaus ansetze, der mir aber gleichzeitig zu jeder Zeit so nah ist, wie niemand sonst.
Ich selbst sehe den Grund meines Glaubens nicht in der berühmten Frage nach dem Sinn des Lebens, sondern zuerst in der Frage, an wen ich meine Dankbarkeit über diese Welt richten kann. Ich habe mich also eingelassen auf das manchmal zeitlose Erleben/Spüren einer tiefen Dankbarkeit, die mich bei erklärlichen und unerklärlichen Wundern oder Schönheiten unseres Lebens seit früher Zeit immer wieder erfüllt.
Die Antwort darauf fand ich in der Erfahrung, dass Gott in seiner unnachahmliche Art mir immer wieder Kraft gegeben hat, Gutes anzufangen. Den Rest des Beitrags lesen »


